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Resurrection of the Daleks ist der 134., aus zwei Teilen bestehende Handlungsbogen der Serie Doctor Who und lief in der 21. Staffel.

Nach 5 Jahren TV-Abstinenz kehren die Daleks und ihr Schöpfer Davros auf den Bildschirm zurück.

Die üblichen vier Teile dieses Handlungsbogens wurden im Fernsehen als zwei doppelt so lange Teile gesendet. Dieses Format übernahm man später testweise für die gesamte 23. Staffel.

Am 24. November 2017 veröffentlichte Pandastorm Pictures diese Folge unter dem Namen Die Auferstehung der Daleks in deutscher Sprache als limitiertes DVD Mediabook und im Januar 2018 auf zwei DVDs. Diese enthalten beide Versionen, als Zwei- und als Vierteiler, mit jeweils zahlreichen Extras.

Handlung

Die TARDIS verfängt sich in einem Zeit-Korridor, aber dem Doctor gelingt es, sie wieder frei zu bekommen und im London des Jahres 1984 zu materialisieren.

Während sie ein nahes Lagerhaus untersuchen, stolpern die Reisenden in eine Falle, die von den Daleks für sie gelegt worden ist.

Die Daleks erobern derweil im Jahr 4590 eine Raumstation. Ihr Ziel ist es, ihren Schöpfer, Davros zu befreien, der dort seit 90 Jahren in Stase gehalten wird.

Die Daleks erhoffen sich, dass Davros eine Heilung für ein Anti-Dalek Virus findet, dass durch die Movellaner hergestellt worden ist. Zusätzlich haben die Daleks androide Duplikate konstruiert und einige von ihnen in Schlüsselpositionen der Regierung der Erde gebracht.

Nun beabsichtigen sie, Duplikate des Doctors und seiner Begleiter nach Gallifrey zu schicken, um den Hohen Rat der Time Lords zu ermorden.

Diese Pläne scheitern jedoch, da einer ihrer duplizierten Menschen rebelliert und dabei die Raumstation zerstört. Davros ist nicht imstande, ein Gegenmittel gegen das Virus zu finden, aber er hat bereits eine Fluchtkapsel für sich vorbereitet, für den Fall, dass es Probleme gibt.

Tegan entscheidet sich, auf ihrem Heimatplaneten zu bleiben und nimmt Abschied vom Doctor.

Mitwirkende

Charakter Darsteller/in
Fünfter Doctor Peter Davison
Tegan Jovanka Janet Fielding
Vislor Turlough Mark Strickson
Davros Terry Molloy
Galloway William Sleigh
Stien Rodney Bewes
Comm. Gustave Lytton Maurice Colbourne
Dr. Styles Rula Lenska
Lt. Mercer Jim Findley
Osborn Sneh Gupta
Col. Archer Del Henney
Prof. Laird Chloe Ashcroft
Sgt. Calder Philip McGough
Kiston Leslie Grantham
Zena Linsey Turner
Dalek-Commander Brian Miller
Soldat Mike Mungarvan
Crew-Mitglied Robert Goodman

Anmerkungen und Bezüge zu anderen Episoden

  • Die Episode setzt die Geschehnisse der Episode Destiny of the Daleks fort.
  • Dalek-Chronologie: Man erfährt, dass die Daleks im Verlauf des Dalek-Movellan-Kriegs fast vollständig ausgelöscht wurden.
  • Die Klosterglocke der TARDIS läutet.
  • Wie zuletzt in Earthshock greift der Doctor (ungewöhnlicherweise) selbst zur Waffe und setzt diese auch ein.
  • Während der Abtastung und Kopie der Erinnerungen des Doctors sieht man alle seine Inkarnationen und bisherigen (TV)Begleiter und in chronologischer Reihenfolge (Leela wurde aus Versehen vergessen).
  • Im Verlauf der Handlung entsteht der Konflikt zwischen den Abtrünnigen Daleks und den Imperialen Daleks, der später noch eine wichtige Rolle spielt.
  • Tegan entscheidet sich, das Reisen mit dem Doctor zu beenden.

Hinter den Kulissen

  • Obwohl wie bisher üblich vier Episoden à 25 Minuten gedreht wurden, schnitt die BBC diese bereits vor der Erstausstrahlung zu je zwei à 45 Minuten-Folgen zusammen. Dies hat (anders als viele Fans spekulieren) nichts mit der Formatänderung in der nächsten Staffel zu tun, sondern viel mehr damit, dass während der Ausstrahlung die Olympischen Winterspiele stattfanden und man Sendeplätze für eben diese freiräumen wollte.
  • Veröffentlicht wurde dann die uneditierte vierteilige Version, was unter Fans zu noch mehr Spekulationen und Verwirrung führte.
  • Auch in anderen Ländern wurde die vierteilige Version gesendet. In die USA sandte man versehentlich eine Rohfassung von Teil 3 und 4, ohne Ton bei der Titelsequenz
  • Drehbuchautor Saward gab in späteren Interviews zu, dass er mit der Story nicht zufrieden wäre, da er sie mit der Zeit überfrachtet und zu viele Nebenplots eingefügt hätte. So gab er an, dass durch diese der Hauptplot komplett unterginge.
  • Resurrection of the Daleks hat eine der höchsten (größtenteils vermeidbaren) Killrates aller klassischen Doctor Who-Folgen, was die seit den 70ern schwelende Diskussion über die zunehmende Gewalt im Programm weiter befeuerte und mit zu den Gründen für die Absetzung '89 gezählt wird.
  • Ursprünglich hieß das Serial The Return und sollte die vorige Staffel abschließen, Regie sollte Peter Grimwade führen. Ein Streik bei der BBC verhinderte dies.
  • Terry Nation, der die Rechte an den Daleks und an Davros hatte, verlangte einige Änderungen, die auch umgesetzt wurden.
  • Am Set gab es vier voll funktionsfähige Daleks. Der Rest waren Dummys mit eingeschränkten oder ohne Funktion. Um deren schnelle und oberflächliche Bauweise zu kaschieren, wurde in der finalen Schlacht in Teil 4 des Serials viel mit Nebel gearbeitet
  • Die Rolle des Stien wurde zunächst Mel Smith angeboten, der aber ablehnte.
  • Auch Archers Darsteller war nicht erste Wahl. Patrick Mower wurde zuerst angefragt.
  • Polly Adams war erste Wahl für Styles. Als nächstes frug man Catherine Schell an, die ebenfalls nicht zur Verfügung stand.
  • Für Laird hatte man zuerst Miriam Margolyes vorgesehen.
  • Wunschkandidat für Calder war John Salthouse.
  • Schlussendlich war für die Rolle des Gustave Lytton eigentlich Leslie Grantham der Wunschkandidat. Hier legte John Nathan-Turner sein Veto ein, weil Grantham zu jener Zeit ein sehr unbekannter Schauspieler war.
  • Gleich drei mal sieht man in den ersten Minuten den Schatten des Mikrofones.
  • Die hektischen Szenen beim Angriff auf die Gefängnisstation weichen in vielen kleinen Details vom Drehbuch ab, woduch sie noch hektischer wirken als geplant.
  • Flüchtigkeitsfehler zu Beginn von Teil 2 der 4teiligen Fassung: Warum ist von "den Daleks" die Rede, wenn nur einer anwesend ist? Woher weiß Tegan dass Stien auf einem Schiff war? Gegen Ende weitere Fehler: Drei Daleks gehen in den Zeitkorridor, vier kommen aus ihm heraus...
  • Dieser zweite Teil war am Ende zu lang und musste um etwa eineinhalb Minuten gekürzt werden, was zur Folge hatte, dass verschiedene Szenen umsortiert werden mussten.
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