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Antimaterie ist Materie, die aus Antiteilchen besteht. Anti-Atome haben Atomhüllen aus Positronen und Atomkerne aus Antiprotonen und ggf. Antineutronen.

Die bisherigen Experimente und Theorien ergeben weitgehend identisches Verhalten von Materie und Antimaterie (siehe CP-Verletzung). Demnach sind nach dem heißen und dichten Anfangszustand des Universums, dem Urknall, Materie und Antimaterie in näherungsweise gleichen Mengen entstanden und kurz darauf wieder durch Annihilation „zerstrahlt“.

Andererseits zeigen aber alle bisherigen Beobachtungen im Kosmos nur die „normale“ Materie. Sie muss das Überbleibsel eines geringen Ungleichgewichts zu Beginn des Universums sein. Frühere Vermutungen, dass das Universum in einigen Bereichen mit Materie, in anderen mit Antimaterie gefüllt sei, gelten heute als unwahrscheinlich.

Antimaterie bei Doctor Who

In der Serie Doctor Who gehen Autoren davon aus, dass neben dem bekannten Universum auch ein Antimaterie-Universum existiert.

In der Episode The Three Doctors lebt der als tot geltende Time Lord Omega in einem Antimaterie-Universum und es ist ihm gelungen, dieses nach seinem Willen zu beeinflussen. Es gelingt ihm, mit den Gell Guards eine Lebensform aus Antimaterie zu erschaffen. Der Zweite und der Dritte Doctor begeben sich in dieses Universum, um Omega von seinen Zerstörungsplänen abzuhalten.

Auf dem Planeten Zeta Minor befindet sich ein Spalt zwischen dem normalen Universum und einem Antimaterie-Universum. Eine Antimaterie-Kreatur lebt dort und begibt sich ins normale Universum, als eine Expedition der Morestraner die Antimaterie als Energiequelle nutzen will. Der Vierte Doctor begibt sich in dieses Universum, um mit der Kreatur zu verhandeln. Durch den Kontakt mit Antimaterie verwandelt sich der Morestraner Sorenson in einen sogenannten Antiman, der sich als äußerst gefährlich erweist (Planet of Evil).

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