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Bei den sogenannten Looms (zu deutsch so etwas wie "Webstühle") handelt es sich um Maschinen, mit denen Time Lords geschaffen werden. Sie wurden nötig, nachdem die Gallifreyaner durch Pythia und ihren Fluch unfruchtbar wurden. Rassilon selbst erschuff sie, damit die Gesellschaft der Time Lords weiter existieren kann. Die Looms "weben" dabei neue Personen aus genetischem Material (was ihnen ihren Namen einbrachte).

Jede der Familien, bzw. Häuser auf Gallifrey besitzt einen Loom, welcher nach einem streng geregelten und überwachten System eine gewisse Anzahl an Mitgliedern für die jeweiligen Familien erschafft. Sollte eines dieser Mitglieder sterben, wird sofort ein Ersatz erschaffen. Das System ist größtenteils fehlerfrei, jedoch gibt es auch Fälle, bei denen ein zusätzlicher und so illegaler Verwandter "gewebt" wurde.
Auch nach ihrem Haupteinsatz, dem "Weben" eines neuen Time Lords oder einer Time Lady, bleiben die Looms mit diesen weiter verbunden und sammeln Daten, die als detaillierte Biodaten zusammengefasst werden und anzeigen, wie alt die Person ist und wie oft sie bereits regenerierte.
Durch diese Form der "Fortpflanzung" ist keiner der Familienmitglieder auf genetischer Ebene direkt miteinander verwandt. Es ist mehr so, dass jeder der Cousin/die Cousine des anderen ist. (Cat's Cradle: Time's Crucible, Lungbarrow)

Trotz des Fluches gibt es Aufzeichnungen von normalen Geburten auf Gallifrey. Da diese Kinder jedoch nicht allumfassend registriert und überwacht sind, diskriminierte Rassilon sie mittels eines Dekrets, welches ihnen die Eignung für das Dasein als Time Lord/Time Lady absprach. Da sie dadurch ihren Wert in "seiner" Gesellschaft verloren, ließ er sie aufspüren und töten. Auch nach Rassilons Herrschaft kam es in seltenen Fällen zu normalen Geburten, so dass später "gewebte" und normale Gallifreyaner friedlich nebeneinander leben. Nach Aufhebung des Fluches werden die Looms nicht weiter benötigt und diese Form der Fortpflanzung wieder normal. (Cold Fusion, The Infinity Doctors, Lungbarrow)

Aus Furcht vor Rassilon, und weil er keinen anderen Weg mehr sah um sich zu retten, stieg der Andere in einen Loom. Er tat dies mit der Hoffnung, dass dieser ihn eines Tages wieder "weben" würde. Diese Form der genetischen Reinkarnation passierte auch tatsächlich, viele Jahrhunderte nach dem Ende von Rassilons Herrschaft, in Form des Doctors. Durch die genetische Reinkarnation ist der Doctor in der Lage sich an Teile des Lebens des Anderen zu erinnern, wie die Zusammenarbeit mit Omega. Ein weiterer Nebeneffekt ist, dass er sich ebenfalls ein eine Existenz innerhalb des Looms, also vor seiner eigentlichen Geburt, erinnert (wobei er zugibt, dass das auch Einbildung sein könnte, da er sich ebenfalls daran besinnt Eltern zu haben).
Die Erinnerungen des Anderen mussten, da es nicht seine eigenen waren, von der TARDIS unterdrückt werden, als sich der Siebte Doctor freiwillig in einen Menschen verwandelte und seine Time Lord-Existenz temporär aufgab. (Lungbarrow, The Shadows of Avalon, Human Nature)

Mit Hilfe der Looms erzwingen die Cybermen nach der Eroberung Gallifreys bei einigen Time Lords eine unendliche Regeneration, deren Energie sie nutzen wollten, um das Universum zu beenden und ein neues Cyber-Universum zu erschaffen. Durch den Zwölften Doctor, der den dafür verantwortlichen Rassilon auf seine Seite ziehen konnte, wurde ihr Plan vereitelt und die gesamte Invasion, plus sämtliche Änderungen der Zeitlinie, korrigiert. (Supremacy of the Cybermen)

Trivia

  • Genau wie alles vom Cartmel Masterplan (der Andere, die Verbindung zwischen dem Anderen und den Doctor) werden die Looms im Kanon der TV-Serie nicht berücksichtigt. Sowohl Russell T Davies wie auch Steven Moffat gehen von einem normalen (*hüstel* "natürlichen") Wachstum der gallifreyischen Bevölkerung aus. Moffat schloss dabei aber nicht aus, dass die Looms und alles was mit ihnen zu tun hat in einer parallelen Zeitlinie existieren kann.
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